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(Bild: ARA Herisau)

Sauberes Abwasser von Herisau...

...dank Aktivkohle in Kläranlage
(aus: NZZ, 24.9.2015, redaktionell ergänzt Claude Lüscher)

Die Gemeinde Herisau hat die erste Abwasserreinigungsanlage, die Mikroverunreinigungen mittels Aktivkohle zurückhält, in Betrieb genommen. Damit hat eine der rund 100 grösseren Kläranlagen in der Schweiz, welche gemäss Gewässerschutzgesetz aufgerüstet werden müssen, ihre Hausaufgaben bereits gemacht. Kostenpunkt der ganzen Umrüstung in der Schweiz: rund 1,2 Milliarden Franken.

Eine hohe Siedlungsdichte, zwei Spitäler, Zahnarztpraxen und textilverarbeitende Betriebe belasten das Abwasser mit sog. Mikroverunreinigungen (u.a. Medikamentenrückstände, z.B. der Entzündungshemmer Diclofenac, dann Farben, Pestizide, Körperpflegemittel, Duftstoffe, Chemikalien und hormonaktive Substanzen), die sich bis heute nicht aus dem Wasser herausfiltern liessen.

Nun werden in der Herisauer Abwasserreinigungsanlage nach ausgiebiger Testphase mit Hilfe von pulverförmiger Aktivkohle die Mikroverunreinigungen aus dem Abwasserstrom zurückgehalten. Damit sollen die Mikroverunreinigungen um mindestens 80 Prozent gesenkt werden. Erste Messungen in Herisau ergaben eine Verringerung der Schadstoffwerte um 90 Prozent. Eine andere Methode basiert auf Ozonierung des Abwassers.

Kommentar: Die neuen Methoden sind typische ‚End-of-Pipe‘-Massnahmen; d.h. dass am Ende eines Prozesses mit technischen Hilfsmitteln versucht wird, mögliche Folgeschäden für die Umwelt zu verhindern. Das ist grundsätzlich teurer, als wenn eine Massnahme bereits an der Quelle, beim Verursacher angesetzt wird. Rollac 1.0, die wasserlose Toilette von CLOsac, verhindert durch Einbeuteln eine Gewässerverschmutzung, setzt also konsequent beim Verursacher an. 

(aus: NZZ, 24.9.2015, redaktionell ergänzt Claude Lüscher)
(Bild: ARA Herisau)

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